Von Sachsen nach Trient
Wir wollen Rom sehen, aber nicht in einem Stück durchfahren. So wurde eine Reise daraus – mit Abstechern nach San Marino und einem Heimweg über die Toskana. Doch dazu später mehr…
Ob Goethe mit der Absicht aufbrach, mit seiner „Italienreise“ ein Stück Weltliteratur zu schreiben, weiß ich nicht. Da wir trotz Regen ab München insgesamt schneller und vor allem bequemer unterwegs waren als er, hatte ich auch nicht wirklich Zeit, mir darüber intensiver Gedanken zu machen.
Auf unserem Weg nach Rom haben wir unsere erste Zwischenstation, Terlach, in der Nähe von Trient gegen 15:00 Uhr Ortszeit erreicht. Nach etwas Augenpflege haben wir eine kleine Runde gedreht, vorbei am Terlacher See, durch die Apfelplantage und nach einem Abstecher im kleinen historischen Ortskern wieder zurück.
Nachher wollen wir beim Italiener einkehren. Ciao!





Verona – die Stadt der Liebe und der Verliebten
Nach einem sehr guten Frühstück in sehr anspsrechender Atmosphäre machten wir uns auf den Weg nach Süden – Ziel: die Gegend bei Rimini.
Bereits nach wenigen Kilometern auf der Autobahn erfuhr unser Plan eine Änderung. Nach kurzer Abstimmung entschlossen wir uns heute nicht nach San Marino zu fahren, sonder statt dessen… WOW, was war denn das?!? Am Straßenrand verlangte ein rund umrahmtes Zeichen eine italienische Höchstgeschwindigkeit von 50 km/h. Wir hielten uns mit allen anderen daran und fuhren strikt 70. Da schoss einer kleiner Fiat 500 von rechts mit gut 100 Sachen auf unsere Spur. Herzlich willkommen in Verona, der Stadt der Liebe und der Verliebten!
Mit diesem Besuch haben wir einen persönlichen Fehler wieder gut gemacht, nämlich den, noch nie hier gewesen zu sein. Eine wunderschöne Stadt!! Das gilt zumindest für das Zentrum am Bogen der Etsch. Schöne Gebäude, herrliche Plätze, verwinkelte Gassen, ansprechende Geschäfte und auffallend viele gut gekleidete Menschen. Schwarz-weiß ist angesagt oder blau gestreifte Hemden oder Blusen – oder alles, was sonst gut aussieht. – Ich schweife ab.
Wir sind – auf nachdrücklich geäußertem Wunsch von Saskia- fast planlos herumgewandelt. Ungewohnt, aber nicht schlecht. Irgendwie haben wir dann doch fast alles Wichtige gesehen.
Auch Julias Balkon wurde besichtigt. Ein lauschiger versteckter Hinterhof. Wir waren fast die Einzigen dort…
Gegen 15:30 sind wir dann an die Adria aufgebrochen. Beim Aussteigen wurden wir aufs herzlichste von Mücken und dann von der Dame an der Rezeption empfangen. Der Pool ist etwa so klein wie unser Zimmer. Dafür ist das Meer nur einen Katzensprung weg. Alles wie gebucht. Gleich geht es zum Essen. Ein Glück, Katrin plagt der kleine Hunger.